Pilzerkrankungen

Pilze können sich auf vielfältige Weise zeigen, und sie können ernsthaft krank machen. Deshalb sollte man bei entsprechenden Anzeichen unbedingt einen Arzt aufsuchen. Folgende Symptome können auf eine Pilzinfektion hinweisen:

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Gerötete oder juckende Haut

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Weißliche Beläge auf der Mundschleimhaut

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Durchfall, Blähungen oder Schmerzen beim Stuhlgang

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Blasen- oder Scheidenentzündungen

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Allgemeine Abgeschlagenheit

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Chronischer Husten

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Weißliche Verfärbungen an den Nägeln

Der menschliche Organismus bietet gute Voraussetzungen, dass Pilze in ihm gedeihen. Sie können die Haut befallen, finden sich aber auch auf Hand- und Fußnägeln, im Mund-Nasen- Rachenraum, im Magen-Darm-Trakt, im Genitalbereich oder in den Atemwegen. Pilzinfektionen können sehr hartnäckig sein und bedürfen einer langfristigen Behandlung. Nur der Arzt kann verlässlich sagen, ob eine Pilzinfektion vorliegt und wie sie zu behandeln ist.

Woran erkennt man, dass eine Pilzinfektion eingetreten ist?

Eine gerötete oder juckende Haut, Abwischbahre weißliche Beläge auf der Mundschleimhaut sowie Schmerzen bei der Nahrungsaufnahme deuten auf einen Pilzbefall von Haut oder Schleimhaut hin. Wenn Sie Verdauungsprobleme haben, unter Durchfällen und Blähungen leiden oder Schmerzen beim Stuhlgang verspüren, können dies Anzeichen für einen Pilzbefall des Darms sein. Blasen- und Scheidenentzündungen, allgemeine Abgeschlagenheit und chronischer Husten sind weitere Anzeichen einer möglichen Pilzinfektion. Fallen Ihnen auch an ihren Nägeln weißliche oder gelbliche Verfärbungen auf, oft verbunden mit Aufwölbungen, weist das auf Nagelpilz hin. Haben Sie eines oder mehrere dieser Symptome bei sich beobachtet, sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen. Nur Ihr Arzt kann Ihren Verdacht bestätigen; deshalb ist der Gang dorthin unerlässlich. Für die Spurensuche gibt es unterschiedliche Methoden und Techniken. Mit ihnen kann der Arzt auch ausschließen, dass es nicht noch andere Gründe für Ihre Beschwerden gibt.

Die Pilze an der Haut 

Pilze können auf der Haut die unterschiedlichsten Reaktionen hervorrufen.

  Pilzen im Darm-Trakt

Bestimmte Hefepilze sind die häufigsten Verursacher von Pilzkrankheiten. Die meisten dieser Infektionen verursacht „Candida albicans“. Weitere krankmachende Hefearten sind bekannt. Sie befallen in erster Linie Schleimhäute des Mund- und Nasen-Rachenraumes, den Magen-Darm-Trakt, die äußeren Genitalien, aber auch die Atemwege und können bei schlechter Abwehrlage in alle Organe streuen. Die so genannten Dermatophyten treiben ihr Unwesen vor allem auf der menschlichen Haut und auf Hand- und Fußnägeln. Einige von ihnen hinterlassen nur rötliche Flecken, andere können zu schweren und schmerzhaften Hautschäden führen. 

Der Schimmelpilz ist eine Pilzgattung, die man vorwiegend in der Wohnung, am Arbeitsplatz und auf Nahrungsmitteln findet. Da Schimmelpilze besonders feuchte Wände lieben, findet man sie häufig im Bad, in der Küche und in Kellerwohnungen. Aber auch in Neubauwohnungen, die nicht austrocknen konnten, siedeln sie sich gerne hinter Schrankwänden und Bildern an. Und sie profitieren dabei mancherorts auch von den Isolierungstechniken, die heute in Neubauten angewandt werden. Schwirren viele Schimmelpilzsporen durch die Luft und geraten sie beim Einatmen in die Lunge, kann eine solche Infektion vor allem bei abwehrgeschwächten Personen schwere Krankheiten hervorrufen.

Fuß- und Nagelpilz

Fuß- und Nagelpilzerkrankungen sind zahlenmäßig häufige, leider jedoch auch oft übersehene oder nicht adäquat behandelte Erkrankungen. Die Pilzerkrankung in den Zehenzwischenräumen war die häufigste Pilzerkrankung. Die Untersuchungen zeigten, dass die Fußpilzerkrankungen von der Kindheit zum Erwachsenenalter erheblich häufiger wurden, dann aber ein gewisses Plateau erreichten, während die Häufigkeit der Nagelpilzerkrankungen kontinuierlich mit dem Alter anstieg.

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