Narben – ist ein Problem, das unter die Haut geht

Die Haut spielt seit Menschengedenken eine ganz wichtige Rolle im sozialen Umfeld. In früheren Jahrhunderten und vereinzelt bei bestimmten Stammesbevölkerungen heute noch, war und ist die Haut nicht nur Schutzschild sondern auch Schmuck und Identitäts- oder sogar Rangmerkmal.

Auch wenn sich im Laufe der Zeit die Werte und Vorstellungen hinsichtlich der Haut geändert haben, ist Sie auch in unserer Zeit Aushängeschild und Ausdruck unseres Befindens.

Eine ,,makellose“ Haut verkörpert Erfolg, Glück, Gesundheit und trägt in hohem Maße zu einem positiven Selbstwertgefühl bei.

Doch leider gibt es Umstände im Leben, die unschöne Spuren auf unserer Haut hinterlassen. Wird die Haut z. B. durch einen Sturz, einen Unfall oder eine Operation tiefer verletzt, bleiben Narben zurück. Sie sind das Ergebnis eines Wundheilungsprozesses und können nicht vollständig entfernt werden. Im Idealfall heilt die Narbe so ab, dass nur noch eine fast unsichtbare blasse Kontur zu sehen ist, aber leider ist das eben nicht immer so. Es bilden sich Narben, die uns im wahrsten Sinne des Wortes ,,unter die Haut gehen“. Wir fühlen uns schlecht, sie schränken uns ein und sie mindern unser Selbstbewusstsein.

Diese Situation müssen wir heute nicht mehr einfach hinnehmen. Die moderne Medizin ermöglicht es, unschöner Narbenbildung vorzubeugen oder bestehende Narben zu korrigieren.

Unser kleiner Leitfaden möchte Ihnen Mut machen, sich für eine zeitgemäße, unkomplizierte und sanfte Narbentherapie zu entscheiden.

Narben welche Typen gibt es?

Narbenwucherungen (Hypertrophe Narben)

Sie entstehen durch übermäßige Bildung von Bindegewebe. Sie können jucken oder schmerzhaft sein, aber sie bleiben auf das ursprüngliche Verletzungsgebiet beschränkt. Bei einer Wunde, die während der Heilung ständiger Bewegung ausgesetzt ist, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine solche Narbe bildet. Narbenwucherungen entwickeln sich innerhalb einiger Wochen nach der Verletzung.

Narbenwülste (Keloide)

Auch diese Narben entstehen durch Überproduktion von Bindegewebe. Sie sind dick, gewölbt, oft stark gerötet, erscheinen dunkler als das umliegende Gewebe und gehen über das ursprüngliche Verletzungsgebiet hinaus. Die Narbenstruktur kann eine unregelmäßige Form aufweisen.

Narbenvertiefungen (Atrophe Narben)

Bei Narbenvertiefungen wird im Gegensatz zu den beiden obigen Narbentypen zu wenig Bindegewebe gebildet, so dass eine ,,eingesunkene“ Narbe entsteht, Sie liegt tiefer als die umgebende Haut. Typisches Beispiel dieser Narbenform sind Aknenarben.  

Sie haben noch weitere Fragen? Das Praxisteam beantwortet sie gern! 

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